AG-Treffen 2026/03/11 CT für archäologische Anwendungen: Unterschied zwischen den Versionen

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AG3D interaktives Protokoll • https://ag3d.org/
[[Kategorie:Protokolle 2026|10]]
2026/03/11 , 11:00 Uhr
AG3D interaktives Protokoll vom 11.03.2026, 11:00 Uhr


Neue Mitglieder
= Begrüßung & Informationen zur AG3D =
==============
Julia Fell, Veterinär-Anatomie FU Berlin
Stephan Patscher, LEIZA
Jana Kunze, LEIZA


== Neue Mitglieder ==


Begrüßung & Informationen zur AG3D
* Julia Fell, Veterinär-Anatomie FU Berlin
=================================
* Stephan Patscher, LEIZA
Links & Ressourcen:
* Jana Kunze, LEIZA
Wiki: <https://ag3d.org>
Mailingliste abonnieren: <https://www.listserv.dfn.de/sympa/subscribe/ag3d>
Protokolle: <https://ag3d.org/index.php/Protokolle>
Videos: <https://www.youtube.com/channel/UCgacyn-2vUVvVG3tySHpovA>
Tassen-Benchmark: <https://ag3d.org/index.php/Tassenbenchmark>
Miro-Board: <https://miro.com/app/board/o9J_l-VOz-g=/>


Werkstattbericht Nicole Ebinger : CT für archäologische Anwendungen
== Links & Ressourcen ==
==============================================================
* Wiki: <https://ag3d.org>
Spezialgebiete: Unterstützung von archäologischen Bergungen und Bestattungen
* Mailingliste abonnieren: <https://www.listserv.dfn.de/sympa/subscribe/ag3d>
Entwicklung von Strategien zur Bergung von Unterwasserfunden
* Protokolle: <https://ag3d.org/index.php/Protokolle>
CT zur Erkennung der Schichten und alle Materialien erfassen
* Videos: <https://www.youtube.com/channel/UCgacyn-2vUVvVG3tySHpovA>
SfM um alle Daten zu dokumentieren
* Tassen-Benchmark: <https://ag3d.org/index.php/Tassenbenchmark>
Fortführung Dokumentation aus Feld auch im Labor über GIS
* Miro-Board: <https://miro.com/app/board/o9J_l-VOz-g=/>
Funde werden erkannt und dokumentiert (Fotografie und 3D Röntgen) die nicht erhalten werden können, wie organische Abdrücke o.ä.
gezielte Bergung im Labor von großen Gesamtblock Bergungen
2D Röntgen, als erste Dokumentation und Erkenntnis, viele Rettungsgrabungen führt zu tausenden an Funden
weiterführende Untersuchung mittels Röntgen-Computertomographie, Schicht Bilder werden in GIS Projekt geladen, fließt in Grabungsdoku ein
Röntgen-Computertomographie zeigt nicht nur metallische sondern auch organische Materialien
Visualisierung für Austellungen und Publikationen, aus CT Daten
Neutronen Tomographie (mit TU München), in Spezialfällen bspw. mit Textil
es wurden neue Teilstücke des Löwenmensch gefunden, konnte in CT untersucht werden, neue Ergebnisse zum Material und Aufbau
als Unterstüzung (Anleitung) zum erneuten Aufbau / Restaurierung des Objekts
Fibeln konnten nur durch Röntgen-Computertomographie bestimmt werden
Blockbergung eines Stirnpanzers und Trensen eines Pferdes, konnte aus der Röntgen-Computertomographie rekonstruiert werden
Nach CT Fund konnte Rekonstruktion (Nachbau) helfen die Funktion des Objekts zu bestimmen
Nur Abdrücke und Korrosion kann sich im Boden erhalten, im Feld keine Chance dies freizulegen


= Werkstattbericht Nicole Ebinger : CT für archäologische Anwendungen =


Offene Runde
* Spezialgebiete: Unterstützung von archäologischen Bergungen und Bestattungen
===========
* Entwicklung von Strategien zur Bergung von Unterwasserfunden
Schrift, Papier/Pappmachéblöcke mit Eisengallus Tinte: wenn genug Metall/Dichte in der Schrift noch vorhanden ist, Papier hat eigene Struktur, man muss es versuchen
* CT zur Erkennung der Schichten und alle Materialien erfassen
Multispektral? Software, legt Falschfarben über Bilder
* SfM um alle Daten zu dokumentieren
Sketchfab Account (https://sketchfab.com/ladbw )
* Fortführung Dokumentation aus Feld auch im Labor über GIS
wie lange dauern die Aufnahmen: 60 cm Block bspw. pro Messung 3-4 Stunden, teilweise auch über Nacht für hohe Auflösung, Nacharbeit (Freistellen und Mergen) VG Studio Max viel Arbeit, für Publikationen wird die Arbeit weitergegeben, nicht alle Blöcke werden real freigelegt, die anderen werden nur digital freigelegt, sehr langwierige Arbeit, sehr kostenaufwändig (Software)
* Funde werden erkannt und dokumentiert (Fotografie und 3D Röntgen) die nicht erhalten werden können, wie organische Abdrücke o.ä.
bei Freilegung braucht es großes Material KnowHow, Material und Abdrücke erkennen, CT unterstütz mehr zu erkennen
* gezielte Bergung im Labor von großen Gesamtblock Bergungen
Schichtbilder werden in GIS geladen: CT Bilder (ScreenShot), werden in GIS in das Projekt geladen und über Nägel, die im Block eingesetzt wurden, georeferenziert
* 2D Röntgen, als erste Dokumentation und Erkenntnis, viele Rettungsgrabungen führt zu tausenden an Funden
wird alles im Labor ausgewertet oder wird nur ein Teil gewählt: relavante Stellen werden zu Teilblock Bergungen, wird vor Ort im Feld entschieden, so viele Funde, wird nach Priorität gearbeitet, bei kompletter Grabkammer o.ä. wird alles untersucht
* weiterführende Untersuchung mittels Röntgen-Computertomographie, Schicht Bilder werden in GIS Projekt geladen, fließt in Grabungsdoku ein
Blockbergung und Größe, für CT zu groß, Teilblockbergung daraus, Grauwacken oder andere Steine herausnehmen und mit Frischhaltefolie ersetzen um die Messung zu optimieren
* Röntgen-Computertomographie zeigt nicht nur metallische sondern auch organische Materialien
ScreenShots oder Bild Download: Objekt wird ausgerichtet, Bild wird abgespeichert
* Visualisierung für Austellungen und Publikationen, aus CT Daten
Software / Programme, Visualisierung: Hexagon Volume Graphics VG Studio Max: https://volumegraphics.hexagon.com/de/products/vgstudio-max.html
* Neutronen Tomographie (mit TU München), in Spezialfällen bspw. mit Textil
* es wurden neue Teilstücke des Löwenmensch gefunden, konnte in CT untersucht werden, neue Ergebnisse zum Material und Aufbau
* als Unterstüzung (Anleitung) zum erneuten Aufbau / Restaurierung des Objekts
* Fibeln konnten nur durch Röntgen-Computertomographie bestimmt werden
* Blockbergung eines Stirnpanzers und Trensen eines Pferdes, konnte aus der Röntgen-Computertomographie rekonstruiert werden
* Nach CT Fund konnte Rekonstruktion (Nachbau) helfen die Funktion des Objekts zu bestimmen
* Nur Abdrücke und Korrosion kann sich im Boden erhalten, im Feld keine Chance dies freizulegen


Sonstiges
========
Ausführliches Protokoll:


== Fragen ==


* Schrift, Papier/Pappmachéblöcke mit Eisengallus Tinte: wenn genug Metall/Dichte in der Schrift noch vorhanden ist, Papier hat eigene Struktur, man muss es versuchen
* Multispektral? Software, legt Falschfarben über Bilder
* Sketchfab Account (https://sketchfab.com/ladbw )
* wie lange dauern die Aufnahmen: 60 cm Block bspw. pro Messung 3-4 Stunden, teilweise auch über Nacht für hohe Auflösung, Nacharbeit (Freistellen und Mergen) VG Studio Max viel Arbeit, für Publikationen wird die Arbeit weitergegeben, nicht alle Blöcke werden real freigelegt, die anderen werden nur digital freigelegt, sehr langwierige Arbeit, sehr kostenaufwändig (Software)
* bei Freilegung braucht es großes Material KnowHow, Material und Abdrücke erkennen, CT unterstütz mehr zu erkennen
* Schichtbilder werden in GIS geladen: CT Bilder (ScreenShot), werden in GIS in das Projekt geladen und über Nägel, die im Block eingesetzt wurden, georeferenziert
* wird alles im Labor ausgewertet oder wird nur ein Teil gewählt: relavante Stellen werden zu Teilblock Bergungen, wird vor Ort im Feld entschieden, so viele Funde, wird nach Priorität gearbeitet, bei kompletter Grabkammer o.ä. wird alles untersucht
* Blockbergung und Größe, für CT zu groß, Teilblockbergung daraus, Grauwacken oder andere Steine herausnehmen und mit Frischhaltefolie ersetzen um die Messung zu optimieren
* ScreenShots oder Bild Download: Objekt wird ausgerichtet, Bild wird abgespeichert
* Software / Programme, Visualisierung: Hexagon Volume Graphics VG Studio Max: https://volumegraphics.hexagon.com/de/products/vgstudio-max.html
* https://sketchfab.com/ladbw




= Sonstiges =


Chat
== Offene Runde ==
====
Louise Tharandt (SODa | HU Berlin) | EXTERN
11:06
Interaktives Protokoll: https://ishtar.iwus.org/p/ag3d
Robert (Päßler) | EXTERN
11:37
@Nicole, wir hören dich leider nicht mehr.
Nicole Ebinger
11:38
Die Technik ist heute nicht auf unserer Seite
Nicole Ebinger
11:55
nicole.ebinger@rps.bwl.de
Martin Stricker | EXTERN
11:55
Link zum Sketchfab-Account?
Louise Tharandt (SODa | HU Berlin) | EXTERN
11:55
https://sketchfab.com/ladbw (?)
Rebecca Schirone | EXTERN
12:02
Danke für den tollen Vortrag! Ich freue mich auch nach langer Zeit wieder dabei gewesen zu sein. Hoffentlich bis bald, ich muss jetzt leider weiter. Liebe Grüße an alle!
Louise Tharandt (SODa | HU Berlin) | EXTERN
12:22
Barcamp: https://sammlungen.io/events/3-soda-barcamp
Martin Stricker | EXTERN
12:22
https://sammlungen.io/events/3-soda-barcamp

Aktuelle Version vom 9. Juli 2026, 14:21 Uhr

AG3D interaktives Protokoll vom 11.03.2026, 11:00 Uhr

Begrüßung & Informationen zur AG3D

Neue Mitglieder

  • Julia Fell, Veterinär-Anatomie FU Berlin
  • Stephan Patscher, LEIZA
  • Jana Kunze, LEIZA

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  • Spezialgebiete: Unterstützung von archäologischen Bergungen und Bestattungen
  • Entwicklung von Strategien zur Bergung von Unterwasserfunden
  • CT zur Erkennung der Schichten und alle Materialien erfassen
  • SfM um alle Daten zu dokumentieren
  • Fortführung Dokumentation aus Feld auch im Labor über GIS
  • Funde werden erkannt und dokumentiert (Fotografie und 3D Röntgen) die nicht erhalten werden können, wie organische Abdrücke o.ä.
  • gezielte Bergung im Labor von großen Gesamtblock Bergungen
  • 2D Röntgen, als erste Dokumentation und Erkenntnis, viele Rettungsgrabungen führt zu tausenden an Funden
  • weiterführende Untersuchung mittels Röntgen-Computertomographie, Schicht Bilder werden in GIS Projekt geladen, fließt in Grabungsdoku ein
  • Röntgen-Computertomographie zeigt nicht nur metallische sondern auch organische Materialien
  • Visualisierung für Austellungen und Publikationen, aus CT Daten
  • Neutronen Tomographie (mit TU München), in Spezialfällen bspw. mit Textil
  • es wurden neue Teilstücke des Löwenmensch gefunden, konnte in CT untersucht werden, neue Ergebnisse zum Material und Aufbau
  • als Unterstüzung (Anleitung) zum erneuten Aufbau / Restaurierung des Objekts
  • Fibeln konnten nur durch Röntgen-Computertomographie bestimmt werden
  • Blockbergung eines Stirnpanzers und Trensen eines Pferdes, konnte aus der Röntgen-Computertomographie rekonstruiert werden
  • Nach CT Fund konnte Rekonstruktion (Nachbau) helfen die Funktion des Objekts zu bestimmen
  • Nur Abdrücke und Korrosion kann sich im Boden erhalten, im Feld keine Chance dies freizulegen


Fragen

  • Schrift, Papier/Pappmachéblöcke mit Eisengallus Tinte: wenn genug Metall/Dichte in der Schrift noch vorhanden ist, Papier hat eigene Struktur, man muss es versuchen
  • Multispektral? Software, legt Falschfarben über Bilder
  • Sketchfab Account (https://sketchfab.com/ladbw )
  • wie lange dauern die Aufnahmen: 60 cm Block bspw. pro Messung 3-4 Stunden, teilweise auch über Nacht für hohe Auflösung, Nacharbeit (Freistellen und Mergen) VG Studio Max viel Arbeit, für Publikationen wird die Arbeit weitergegeben, nicht alle Blöcke werden real freigelegt, die anderen werden nur digital freigelegt, sehr langwierige Arbeit, sehr kostenaufwändig (Software)
  • bei Freilegung braucht es großes Material KnowHow, Material und Abdrücke erkennen, CT unterstütz mehr zu erkennen
  • Schichtbilder werden in GIS geladen: CT Bilder (ScreenShot), werden in GIS in das Projekt geladen und über Nägel, die im Block eingesetzt wurden, georeferenziert
  • wird alles im Labor ausgewertet oder wird nur ein Teil gewählt: relavante Stellen werden zu Teilblock Bergungen, wird vor Ort im Feld entschieden, so viele Funde, wird nach Priorität gearbeitet, bei kompletter Grabkammer o.ä. wird alles untersucht
  • Blockbergung und Größe, für CT zu groß, Teilblockbergung daraus, Grauwacken oder andere Steine herausnehmen und mit Frischhaltefolie ersetzen um die Messung zu optimieren
  • ScreenShots oder Bild Download: Objekt wird ausgerichtet, Bild wird abgespeichert
  • Software / Programme, Visualisierung: Hexagon Volume Graphics VG Studio Max: https://volumegraphics.hexagon.com/de/products/vgstudio-max.html
  • https://sketchfab.com/ladbw


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